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Portativ

Mittelalterliches


Portativ


Hierbei handelt es sich um eine Kleinform der Orgel, die auch (mit einem Tragegurt) im Stehen oder im Sitzen auf den Knien gespielt werden konnte.
Eine Hand bedient die Tasten, die andere den einzelnen Balg. Dadurch ist eine kontinuierliche Luftzufuhr nicht möglich, das Auffüllen des Balges entspricht einem Atemholen.
Auch die Möglichkeit zu mehrstimmigem Spiel ist eingeschränkt, nämlich nur soweit es mit einer Hand zu greifen ist.
Der Tonumfang beträgt meist 1-2 Oktaven, der tiefste Ton ist etwa c1.
Eingesetzt wurde es vor allem in der höfischen Musik. Abbildungen ab dem 13. Jahrhundert sind häufig. Ab dem 16. Jahrhundert wurde das Instrument vom Positiv verdrängt.

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