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Flöte

Mittelalterliches


Flöten

Historische Bezeichnungen: fistula, pipa, swegel, pfife, flaute, flahute

Die Begriffe unterscheiden nicht immer zwischen Block- und Querflöten, auch wenn ab dem 13. Jahrhundert z.T. klärende Zusätze verwendet werden, einige bezeichnen allgemein hohe Blasinstrumente. Das Material beider Instrumententypen kann Holz oder Knochen sein, daher kommt möglicherweise der Name swegel (Schienbein). Die Blockflöte ist durch Abbildungen ab dem 12. Jahrhundert belegt; seit dieser Zeit wird sie auch als Einhandflöte (mit extrem enger zylindrischer Bohrung und nur wenigen Grifflöchern) zusammen mit einer Trommel von einem einzigen Spieler gespielt. Abbildungen von Doppelflöten gibt es vom 10. bis zum 14. Jahrhundert; möglicherweise sind hier aber auch Doppeloboen ähnlich dem antiken Doppelaulos gemeint. Die Querflöte stammt möglicherweise aus dem byzantinischem Raum; in Mitteleuropa nachgewiesen ist sie seit dem 12. Jahrhundert. In die Militärmusik (Pfeifer und Trommler) kam das Instrument im 14. Jahrhundert; hierzu wurden Instrumente mit besonders enger Bohrung und deshalb schrillem Ton verwendet.

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