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Fidel

Mittelalterliches


Fidel


Historische Namen: fidula, videl, fyddel, fiddle, fithele, fydle, vielle, viele, viola, viella, viuola, vihuela da arco

Der Hals ist normalerweise abgesetzt. Die Bauweise des Korpus wechselt, im Spätmittelalter setzt sich die Bauweise mit 8-förmigem Korpus durch. Manche Fideln haben Bünde, oft ist der Steg eher flach (was mehrstimmiges Spielen erleichtert).
Eine Klangverstärkung wird manchmal durch einen Schnarrsteg erreicht. Üblich ist eine Bordunsaite. Die Fidel kann sowohl an Brust oder Schulter gelehnt als auch zwischen den Knien gehalten gespielt werden. Hervorgehoben wird, dass man während des Spiels auch noch singen oder tanzen kann.

Aus der Fidel entwickelte sich ab etwa 1500 in Italien die Violine; eine Sonderform ist die ca. 1480 entstandene Lira da braccio.

Das Instrument ist möglicherweise in Mittelasien entstanden und mit dem Islam nach Europa gekommen; nachgewiesen durch Abbildungen ist die Fidel seit ca. 1000 n. Chr.

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